Beurteilung des Arbeitgebers

Was macht einen Arbeitgeber attraktiv? Welche Kriterien sind bei der Unternehmenswahl wichtig?

Viele Kandidaten begehen den Fehler, übereilt das inserierende Unternehmen in die verkehrte Schublade zu stecken.

Großunternehmen werden als Güteklasse "A" behandelt. Sie werden in der Regel von Bewerbern bevorzugt. Mittelgroße und wenig bekannte Unternehmen oder gar große Handwerksbetriebe werden oft vernachlässigt.
Der Grund ist eine Reihe von Vorurteilen: Großunternehmen bieten bessere Entwicklungsmöglichkeiten, die bessere Bezahlung, den sicheren Arbeitsplatz, die interessanteren Aufgaben, die qualifiziertere Einarbeitung.

Bei nüchterner Betrachtung treffen die Vorurteile nicht immer zu. Die beruflichen Entfaltungsmöglichkeiten sind in weniger großen Unternehmen häufig besser. Insbesondere besteht in Großunternehmen die Gefahr, dass Arbeitnehmer sehr spezialisiert arbeiten. Der Gesamtblick der Dinge geht dabei verloren. Je kleiner das Unternehmen, desto übergreifender müssen Mitarbeiter denken und arbeiten. Sie gewinnen so einen wesentlich besseren Einblick in das gesamte Unternehmen. Dümmer wird man beim ganzheitlichen Arbeiten auf keinen Fall, und die Aufgaben sind eher interessanter und abwechslungsreicher.

Zudem ist die Größe deutscher Unternehmen rückläufig. Durch zunehmende Aufteilung von Unternehmen in selbständige Einheiten ist auf mittlere Sicht der professionelle Mittelstandsarbeiter stärker gefragt als der Mitarbeiter aus dem typischen Großunternehmen. Die angeblich schlechtere Bezahlung in kleineren Unternehmen ist meist ein Märchen. Und was die Arbeitsbedingungen angeht, so werden gerade in großen Unternehmen die "Ellenbogenschoner" nicht zu Hause gelassen. Die Konkurrenz für jeden Mitarbeiter ist dort ohnehin größer. Am vermeintlich sicheren Arbeitsplatz wird öfters gesägt. Und das viel zitierte Mobbing ist sicherlich auch keine Erfindung des Mittelstandes.

Wie angenehm und erfolgreich letztlich das berufliche Leben am neuen Arbeitsplatz verläuft, liegt weniger am großen Namen des Unternehmens. Entscheidend sind die Verträglichkeiten mit Kollegen, Mitarbeitern und Führungskräften sowie die Aufgabeninhalte.

Letztlich sollten Sie die Bewerbung nicht vom Bekanntheitsgrad oder der Größe des Unternehmens abhängig machen. Eine realistische Bewertung aller Informationen zum Arbeitgeber sollte den Ausschlag geben. Und die meisten der Informationen werden in der Regel in der Anzeige mitgeliefert: Branche, Produktions-, Handels- oder Dienstleistungsunternehmen, Produkt-/Dienstleistungspalette, Standort, Marktgebiet (In- und/oder Ausland) usw.

Sind der Anzeige keine Informationen zu entnehmen, reicht ein Blick in aussagefähige Adressverzeichnisse. Informationen können jedoch auch über Informationsdienste beschafft oder von den Unternehmen angefordert werden.

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